Wie die Datensatzzuordnung funktioniert

Überblick

Data Migrator unterstützt die Datensatzzuordnung während der Datenmigration, um sicherzustellen, dass Datensätze über mehrere Migrationsläufe hinweg korrekt aktualisiert werden. Derzeit Virtuelle externe ID (VEID) ist die einzige verfügbare Strategie zur Datensatzzuordnung, aber eine weitere Option befindet sich in Entwicklung.

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Keine Datensatzzuordnung

Wenn bei einer Migration die Keine Option ausgewählt ist, werden alle Quelldatensätze in die Zielorganisation eingefügt. Zwischen Quelle und Ziel werden keine Datensätze abgeglichen, was zu Duplikaten führen kann, wenn Datensätze bereits an beiden Orten vorhanden sind.

VEID

VEID ist eine zustandsbehaftete, auf Zuordnung basierende Strategie, die eine interne Zuordnungstabelle verwendet, um Quell- und Zieldatensätze zu verknüpfen. Sie merkt sich frühere Bereitstellungen und stützt sich auf historische Zuordnungen statt auf Echtzeit-Zieldaten. Sobald eine Quelle-Ziel-Zuordnung existiert, ist die Beziehung festgelegt, was bedeutet, dass für Datensätze, die bereits mit VEID migriert wurden, keine Unklarheit besteht.

Sie ist für wiederholte Migrationen gedacht, wenn:

  • Data Migrator das einzige verwendete Migrationstool ist

  • Die Zielorganisation ist bei der ersten Migration leer

  • Langfristige Konsistenz über mehrere Läufe hinweg erforderlich ist

VEID garantiert:

  • Der gleiche Quelldatensatz aktualisiert immer denselben zugeordneten Zieldatensatz

  • Änderungen in Geschäftsfeldern beeinflussen den Datensatzabgleich nicht

  • Datensatzaktualisierungen sind deterministisch, sobald eine Zuordnung existiert

VEID wertet jedoch keine Echtzeit-Zieldaten aus.

So funktioniert VEID

VEID folgt einem deterministischen, zuordnungsgetriebenen Prozess. Das folgende Diagramm veranschaulicht den vollständigen Ablauf.

1

Quelldatensatz lesen

Jeder Quelldatensatz wird während des Migrationslaufs einzeln verarbeitet.

2

Zuordnung in der VEID-Datenbank nachschlagen

Das System prüft, ob bereits eine Zuordnung für die ID des Quelldatensatzes existiert.

3

Das Zuordnungsergebnis auswerten

Zuordnung gefunden
Aktion

Nein

Einen neuen Datensatz in die Zielorganisation EINFÜGEN.

Ja

Den vorhandenen zugeordneten Zieldatensatz AKTUALISIEREN.

4

Die Zuordnung speichern

Wenn keine Zuordnung existiert, fügt das System den Datensatz in die Zielorganisation ein und erstellt eine neue Zuordnung. Bei nachfolgenden Migrationen wird dieser Datensatz aktualisiert, anstatt erneut eingefügt zu werden. Dieser Prozess wiederholt sich bei jedem Migrationslauf und ermöglicht es, neu hinzugefügte Quelldatensätze in der VEID-Zuordnungstabelle nachzuverfolgen.

Einschränkungen

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Wichtige Einschränkung von VEID

Veraltete Zuordnung

VEID ist nur so zuverlässig wie seine Zuordnungstabelle. Zuordnungen werden veraltet, wenn Datensätze in der Zielorganisation erstellt werden, entweder manuell oder durch ein anderes Tool. Das folgende Beispiel zeigt, wie dies zu doppelten Datensätzen führt.

Beispiel:

  1. Ein Benutzer führt eine Migration aller Kontaktdatensätze in eine leere Organisation aus.

    1. Alle Kontaktdatensätze werden von der Quelle in die Zielorganisation kopiert.

    2. Für jeden Datensatz werden VEID-Zuordnungen erstellt.

  2. Ein Benutzer erstellt manuell Kontaktdatensätze für Charlie und Alice sowohl in der Ziel- als auch in der Quellorganisation.

  3. Der Benutzer führt eine weitere Migration aller Kontaktdatensätze von der Quellorganisation in die Zielorganisation aus.

    1. Charlie und Alice haben keine VEID-Zuordnung, weil sie zuvor nicht migriert wurden.

    2. Neue Datensätze für Charlie und Alice werden in der Zielorganisation erstellt.

    3. Die Zielorganisation hat jetzt doppelte Datensätze für Charlie und Alice: einen aus der manuellen Erstellung und einen aus der Migration.

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